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Sehenswürdigkeiten

Overbergdenkmal - Overbergstein - Overbergklause

Bernard Heinrich Overberg wurde am 01. Mai 1754 in Höckel als Sohn des Krämers und Kleinlandwirts Bernhard Gerhard Overberg (genannt „Krämers Bernd“) und seiner Ehefrau Maria Gertrud, geb. Kerck geboren. An der Stelle, an der sich heute im Ortsteil Höckel der Overberg-Gedenkstein befindet, stand früher das Elternhaus von Bernard Overberg. Nach einer Kindheit in schlichten Verhältnissen besuchte Bernard Overberg das Franziskanergymnasium in Rheine und später die Universität in Münster, wo er sich durch scharfes Denkvermögen und gute Rednergabe auszeichnete. Im Jahre 1779 ist Bernard Overberg zum Priester geweiht worden. Seine Primiz feierte er in der Pfarrkirche zu Voltlage. Nach weiteren erfolgreichen Studien in Münster trat er eine Kaplanstelle in Everwinkel an, von der er schon mit 29 Jahren abberufen wurde, um die Leitung der „Normalschule“ (erste Lehrerbildungsanstalt in Münster) und damit seine eigentliche Lebensaufgabe zu übernehmen: 44 Jahre war er „Lehrer der Lehrer“, um im Jahre 1809 zum Regens des Priesterseminars berufen, auch ein „Lehrer der Priester“. In seinem Leben und in seiner Frömmigkeit war Bernard Overberg allen ein leuchtendes Vorbild. Während der Zeit seines segensreichen Wirkens in Münster und weit über die Grenzen des Münsterlandes hinaus, verlor er nie den Kontakt zu seinen Angehörigen und Freunden in Höckel und Voltlage. Bernard Overberg starb am 09. November 1826 in Münster. Durch sein Werk aber lebt er heute und in Zukunft weiter. Im Jahre 1991 wurde Bernard Overberg ein Denkmal in der Voltlager Ortsmitte gesetzt.

Pfarrkirche St. Katharina Voltlage

In einem Verzeichnis der Einkünfte des Klosters Corvey wird der Ort „Foltla“ schon im 11. Jh. Genannt. Die Gründung einer Kirche, die Tochterkirche von Merzen war und wahrscheinlich auf freie Bauern zurückgeht, dürfte um 1200 erfolgt sein. Eine Pfarrei „Vultlo“ wird in einer Urkunde von 1271 erwähnt. Die Capitulatio perpetua von 1650 erkannte - entsprechend dem Befund des Lucenius von 1625 - Voltlage den Katholiken zu. Die jetzige Pfarrkirche wurde erbaut in den Jahren 1752/1753. Die Konsekration erfolgte am 16.06.1766. Von der 1752 abgebrochenen Vorgängerkirche ist der quadratische Westturm mit Tonnengewölbe aus der Zeit um 1200 erhalten. Er wurde 1854 erhöht und mit einem Helm in Form einer achtseitigen Pyramide versehen. Die Kirche wurde als Saalkirche aus Bruchsteinen erbaut, die Außenwände sind verputzt. Die Kirche hat rundbogige Fenster und ein flaches Tonnengewölbe. Die Sakristei wurde 1960 angebaut. Im Jahre 2000 wurde eine Außenrenovierung durchgeführt.

Hilgenstieb

Unweit der Höckeler Grenze steht in Voltlage ein kleines Denkmal in Form eines Steines. Zu alten Zeiten hatten die Voltlager und Höckeler oft Streit miteinander und haben sich häufig geschlagen. Einst wurde beim Streit einer totgeschlagen. Da sind sie an dieser Stelle zusammen gekommen und haben für ewige Zeiten Frieden geschlossen. Zum Andenken daran wurde das Steinbild errichtet. Es führt noch heute den Namen Hilgenstieb.

Overberg-Radweg

Auf zwei Radrundwegen mit insgesamt 19 Stationen Voltlage, Höckel und Weese kennenlernen.
https://www.outdooractive.com/de/radtour/osnabruecker-land/overberg-radweg/15271243/

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