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Zeichen setzen gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Die Gleichstellungsbeauftragten (v.l.) Kornelia Böert aus Wallenhorst, Ann Kristin Schneider aus Quakenbrück, Regina Bien aus der Samtgemeinde Bersenbrück, Maria Stuckenberg aus Bramsche und Stefanie Meier-Pohlmann aus der Samtgemeinde Neuenkirchen.

Aktionen der Gleichstellungsbeauftragte des Nördlichen Landkreises Osnabrück anlässlich des Anti-Gewalt-Tages am 25. November

Seit 1999 wird jährlich am 25. November der „Internationale Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ begangen. Durch den von den Vereinten Nationen unterstützen Gedenk- und Aktionstag wird auf noch immer bestehende, gesellschaftliche und soziale Missstände sowie die Notlagen und das Unrecht, das Frauen und Mädchen weltweit angetan wird, aufmerksam gemacht.

An öffentlichen Plätzen in ganz Deutschland wird anlässlich dieses Tages die Fahne „Frei leben – Ohne Gewalt“ gehisst. In Stadt und Landkreis Osnabrück werden sich zahlreiche Akteure mit Veranstaltungen und Aktionen beteiligen und sichtbare Zeichen für ein gleichberechtigtes, selbstbestimmtes und freies Leben von Mädchen und Frauen setzen.

Erstmals veröffentlichen die Gleichstellungsbeauftragten des Nordkreises ein gemeinsames Programm, das mit unterschiedlichen Themenschwerpunkten zu Vorträgen, Diskussions- und Informationsgesprächen sowie Gottesdiensten einlädt. Das Programm ist bei den Gleichstellungsbeauftragten erhältlich und auf den Webseiten der Kommunen online abrufbar.

Im Zusammenschluss und unterstützt von der Politik, der Polizei, der Kirche und weiteren Organisationen initiieren die Gleichstellungsbeauftragten rund um den Anti-Gewalt-Tag Aktionen und Veranstaltungen. In allen Orten findet an den Tagen vom 20.11. bis 23.11. das offizielle Hissen der Fahne statt. In der Zusammenarbeit mit der BISS (Beratungs- und Interventionsstelle in Osnabrück) rückt unter dem Motto „Null cm Toleranz“ das Thema der häuslichen Gewalt in den Fokus. Ein Schwerpunktthema ist die Istanbul-Konvention – das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt – die im Februar 2018 in Deutschland in Kraft getreten ist. Der Arbeitskreis „Häusliche und geschlechtsspezifische Gewalt“ des Präventionsrates der Samtgemeinde Bersenbrück und die regionalen Kooperationspartner*innen laden am 20.11.2018, von 14:00 – 17:00 Uhr ein zum Workshop „Die Istanbul-Konvention – Bedeutung und Chancen vor Ort“. Die Teilnahme an allen Veranstaltungen ist kostenlos. Weitere Informationen erteilen die Gleichstellungsbeauftragten, Anmeldung für den Workshop unter 05439/962-154 oder bien@bersenbrueck.de.

 

Flyer - Anti-Gewalt-Tag - Veranstaltungen im Nordkreis

20. November 2018, 14:43 Uhr