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„Helfende Hand“: Anlaufstelle in Voltlage eingerichtet

Sozialverband engagiert sich für Präventionsprojekt

Notfälle des täglichen Lebens gibt es immer wieder – auch für Kinder, so zum Beispiel, wenn einem morgens der Schulbus davonfährt, der Haustürschlüssel abhandenkommt und das Kind daheim vor verschlossenen Türen steht. Und nicht nur für solche Fälle gibt es nunmehr in Voltlage eine Anlaufstelle im Lebensmittelmarkt in der Ortsmitte.

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Das Präventionsprojekt "Helfende Hand" stellte Josef Stagge zusammen mit Bürgermeister Bernhard Egbert und
weiteren Vertretern des Sozialverbandes Deutschland im Voltlager Verbrauchermarkt vor. Foto: Josef Pohl

Gemeinsam mit Bürgermeister Bernhard Egbert stellte Josef Stagge, Vorsitzender der Voltlager Ortsgruppe des Sozialverbands Deutschland, kurz SoVD, das Projekt „Helfende Hand“ vor. Der Kinderschutzbund, die Organisation „Weißer Ring“ und der SoVD haben das Projekt zusammen entwickelt. Ein „Helfende Hand“-Aufkleber im DIN-A5-Format mit einer stilisierten Hand und einem Smiley ist nunmehr auch im Voltlager Nah-und-Frisch-Markt das Zeichen für Kinder, dass sie dort in Notsituationen schnelle Hilfe bekommen.
„Dort, wo der gelbe Aufkleber mit der ‚Helfenden Hand‘ an der Tür oder im Fenster klebt, könnt ihr Hilfe bekommen“, erklärt Bürgermeister Egbert bei der offiziellen Vorstellung im Verbrauhermarkt den Jungen und Mädchen aus dem Kindergarten, die zu diesem Termin extra herübergekommen sind. So zum Beispiel auch, wenn sie gestürzt sind und sich das Knie aufgeschlagen haben oder wenn sie einmal dringend zur Toilette müssen.
Ob die Kinder das vor lauter Aufregung behalten haben, ist nicht bekannt. Sicher ist aber, dass sich alle über die Überraschungseier, die Josef Stagge an die Jungen und Mädchen verteilte, gefreut haben.

 

Ein Artikel von Josef Pohl / Bersenbrücker Kreisblatt

http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen

24. März 2016, 10:44 Uhr