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Gesicht der Voltlager Ortsmitte hat sich geändert

„Wie sind zwar schwarz in Voltlage, aber grün in der Außenwirkung“, scherzte Bürgermeister Norbert Trame. Danach griffen die Protagonisten zur Schere und gaben den zum Teil aus Mitteln der Dorferneuerung finanzierten Gehweg entlang der Hauptstraße symbolisch für das Fußvolk frei.

Nicht nur die Mitglieder des Ausschusses für Dorferneuerung und Dorfentwicklung, Dorfplaner Jürgen Bührmann, Vertreter der Samtgemeindeverwaltung, des Amtes für regionale Landesentwicklung (ArL) und des Voltlager Rates hatten sich eingefunden, um den neu erstellten Gehweg in Augenschein zu nehmen. Mit dabei waren auch die Personen der Gehwegbau und die Sanierung der Landesstraße einige Unannehmlichkeiten beschert hatte – die Nachbarn. Trame dankte ihnen für ihr Verständnis. „Voltlage hat sein Gesicht kräftig verändert“, meinte der Bürgermeister mit Blick auf die Entwicklungen in der Ortsmitte, wo demnächst die Gemeinde zum Beispiel an der Küsterstraße gefordert sei, ebenfalls gestalterisch nochmals aktiv zu werden.

Stärkung der Verkehrssicherheit

Danach ging sein Amtsvorgänger Bernhard Egbert, der die Dorferneuerung und den Gehwegbau angestoßen hatte, auf die Maßnahme näher ein. Der Gehweg habe nicht nur den Bereich zwischen Karlstraße und Verbrauchermarkt optisch aufgewertet, sondern trage auch erheblich zur Stärkung der Verkehrssicherheit im Ort bei. Jetzt könnten auch ältere Mitbürger mit Rollator ohne Probleme einkaufen gehen. Egbert zollte besonders „Alterspräsident“ Bernhard Kipp Respekt für sein Engagement im Ausschuss.

Die Gemeinde werde in den nächsten Jahren weiterhin Gelder für die Dorferneuerung einsetzen, so Trame. Aber angesichts der schwierigen finanziellen Haushaltslage nicht im großen Maße, erklärte der Ratsvorsitzende. Die Dorferneuerung sei ein Prozess, der dazu beitrage, die Bedingungen auf dem Lande und ihn kleineren Orten wie Voltlage mit ihren speziellen Eigentümlichkeiten lebenswert und zukunftsfähig zu erhalten und zu gestalten, so Planer Jürgen Bührmann. Dazu zählten auch Baumaßnahmen von Privateigentümern.

Ortstypische Gebäude

Auch Privatleute hätten die Möglichkeit, im Zuge der Dorferneuerung für die Sanierung und Erneuerung ortstypischer Gebäude (Wohnhaus, Scheunen, Ställe) sowie Hof- und Gartenanlagen einen Zuschuss zu den Investitionskosten zu beantragen. Ob Dach- und Fassadenerneuerung, Restaurierung von Türen, Toren und Fenstern, die Herstellung von Einfriedungen oder die Bepflanzung der Hof- und Gartenflächen – viele Maßnahmen seien förderungsfähig, sofern sie ortstypisch seien. Zudem müsse die Investition mindestens 8335 Euro (brutto) betragen.

Dorfplaner ist behilflich

Anträge für Fördermaßnahmen in 2017 müssen bis zum 15. Februar gestellt werden. Die Anträge sind bei der Gemeinde abzugeben. Interessierte können sich vor Ort kostenlos durch den zuständigen Dorfplaner Jürgen Bührmann, Telefon 0541/ 60908546, E-Mail: juergenbuehrmann@t-online.de) beraten lassen. Er erteilt zum Beispiel Auskunft zur Materialauswahl, Antragsunterlagen und Börderbedingungen.

Artikel und Foto von Josef Pohl / Bersenbrücker Kreisblatt
 
9. Dezember 2016, 13:32 Uhr