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Neujahrsempfang - Voltlage ehrt Josef Sall für Einsatz im Ehrenamt

Cäcilienchor, Heilpädagogische Hilfe, politische Gemeinde und Kirchengemeinde St. Katharina – sie alle wissen die Arbeit von Josef Sall zu schätzen. Der 75-jährige Voltlager ist aus dem Ehrenamt nicht wegzudenken.

Ohne Ehrenamt undenkbar: Josef Sall (Dritter von links, hier mit Ehefrau Ursula) ehrte die Gemeinde Voltlage während des Neujahrsempfangs. Mit dabei (von links): Hermann Dreising, Gemeindereferentin Christin Völker-Gerd, Michael Ripperda (Katholische Landvolkhochschule Oesede), Bernhard Middendorf und Bürgermeister Bernhard Egbert. Foto: Christian Geers

Wen die Gemeinde beim Neujahrsempfang „Kiek in’t neije Johr“ für langjährige Verdienste um das Allgemeinwohl ehren wird, verrät Hermann Dreising. Voltlages stellvertretender Bürgermeister und Vorsitzender des Ausschusses für Dorferneuerung und Dorfentwicklung beschreibt Josef Sall als jemanden, der wie viele andere in der Gemeinde auch seine Talente und Fähigkeiten ehrenamtlich einbringe. „Das ist ihm ein Herzensanliegen, das zeichnet das Gemeindeleben aus“, sagt er. Menschen wie Sall schafften in Vereinen und Verbänden Bindungen, „auch in einer kleinen Gemeinde, die damit reich und groß wird“.

Die Laudatio auf Josef Sall hielt Bernhard Middendorf. Er zeichnete den Lebensweg des 75-Jährigen nach, „der schon früh eine Leuchtturmfunktion innehatte“. Sall wächst in Weese auf, macht eine Ausbildung zum Industriekaufmann, arbeitet als Hafenmeister in Recke, bevor er dann mehr als 37 Jahre für ein Recker Klinkerwerk arbeitet. 2004 geht Sall in den Ruhestand, „nachdem er in 37 Jahren so viele Klinker und Dachziegel verkauft hat, die reichen, um eine mittlere Großstadt auszustatten“.

Bereicherung für den Ort

Von Ruhestand ist aber keine Rede, wie Middendorf berichtet. Josef Sall engagiert sich weiter in Vereinen und Verbänden. So wie er das nebenbei immer getan hat. „Das ist sein zweites Leben.“ Landjugend, Hegering, Politik, Pfarrgemeinderat, Lektor, dazu seine Mitarbeit zunächst im Eltern- und dann im Angehörigenbeirat, als versierter Versteigerer auf den Festen der Weeser Zehn und des Weeser Sport, seine Vorliebe für Jagd und Natur, den Chorgesang und die „Kleinen Hilfen“ – „wo du stehst, bist du bereit zu helfen“. Sall packe mit an, lasse sich vom Ehrenamt fordern und sehe stets das Wohl der Gemeinschaft. „Denn begeistern kann nur, wer selbst begeistert ist“, so Middendorf. Und weiter: „Du bist eine Bereicherung für Voltlage.“

Cäcilienchor bringt Liedervater ein Ständchen

Bevor Bürgermeister Bernhard Egbert dem Geehrten die gerahmte Urkunde und das Präsent der Gemeinde überreicht, nochmals Salls ausgesprochene Qualitäten als Teamplayer hervorhebt, bringt der Cäcilienchor Voltlage unter Leitung von Detlef Geipel dem Liedervater, der seit einem Vierteljahrhundert Chor-Vorsitzender ist, ein Ständchen.

„Das ist ein richtig schöner Tag“, freut sich Josef Sall, sichtbar berührt von den lobenden Worten. Ehrenamtliche Tätigkeit kosteten Zeit, sagt er. „Die muss man sich nehmen, auch von der Familie“, dankte er Frau Ursula und den Kindern Matthias und Claudia für Unterstützung und Verständnis.

Ein Artikel von Christian Geers / Bersenbrücker Kreisblatt

http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/670694/voltlage-ehrt-josef-sall-fur-einsatz-im-ehrenamt#gallery&0&0&670694

15. Februar 2016, 09:29 Uhr