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Barrierefreies Wohnen: Voltlager feiern Richtfest

Der nächste Schritt ist geschafft: Mit einem feierlichen Richtfest ist das Projekt „Barrierefreies Wohnen in Voltlage“ jetzt endgültig auf die Ziellinie eingebogen. Ende des Jahres soll das Gebäude bezugsfertig sein.

Während Bauherr und Investor Manfred May den Handwerkern half, die von Bürgermeister Bernhard Egbert und seinen Ratsmitgliedern gebundene Richtkrone zu schultern, nutzte Maria Diersing-Trütken noch schnell die Gelegenheit, gemeinsam mit Enkeltochter Johanna einen Blick in ihre künftige Wohnung zu werfen. „Das geht hier alles sehr zügig voran“, lobte die 78-jährige Voltlagerin die Bauarbeiten. Zwar bedürfe es wohl einer gewissen Umgewöhnung, sich von den etwa 200 Quadratmetern Wohnfläche, die der Seniorin derzeit zur Verfügung stehen, auf dann 60 Quadratmeter einzustellen – aber die Freude ist Maria Diersing-Trütken dennoch unübersehbar ins Gesicht geschrieben.

Morgensonne zum Frühstück

Schließlich punktet ihr neues Zuhause außer mit den Vorzügen des barrierefreien und seniorengerechten Wohnens – elektrische Rollläden, breite Türen, keine Badewannen, sondern bodengleiche Duschen, tiefere Fensterbrüstungen, damit die Bewohner im Sitzen besser nach draußen schauen können – auch mit zwei Terrassen und einer kleinen Gartenfläche. Die Morgensonne fällt zum Frühstück, die Abendsonne vor dem Zubettgehen durch die großzügig bemessenen Glasscheiben. Und Enkeltochter Johanna hat, wenn sie bei ihrer Oma übernachtet, ein eigenes Reich für sich ganz alleine auf dem ausgebauten Dachboden – was kann man sich mehr wünschen?

Erstes Nachbarschaftstreffen

„Von den sechs Wohnungen sind vier verkauft, eine ist vermietet und eine noch zu haben“, informierte Manfred May über den aktuellen Stand des Projekts. Viele der angehenden Bewohner waren zum Richtfest auf die Baustelle im Voltlager Ortskern gekommen, um sich die Fortschritte mit eigenen Augen anzusehen – und so geriet der Nachmittag gleichzeitig zu einem ersten Nachbarschaftstreffen. Pfarrer Stephan Höne, einige Ratsmitglieder und Noch-Bürgermeister Bernhard Egbert ließen es sich nicht entgehen, nach alter Tradition die eingehende Kontrolle der Außen- und Innenecken vorzunehmen. „Die Ecken sind rechtwinklig, die Mauern gerade“, stellten sie mit einem zufriedenen Schmunzeln fest. Das war denn auch das Stichwort für Zimmermann Vitali Langemann, mit dem Anbringen der Richtkrone den feierlichen Höhepunkt des Richtfestes zu setzen.

 
Artikel und Bild von Ulrike Havermeyer / Bersenbrücker Kreisblatt
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/780227/barrierefreies-wohnen-voltlager-feiern-richtfest#gallery&0&1&780227

 

25. September 2016, 13:51 Uhr