Willkommen bei der Samtgemeinde Neuenkirchen... Anmelden Registrieren

Gemeinde Voltlage setzt Visionen um

Visionen hatten die Verantwortlichen der Gemeinde Voltlage schon vor gut zehn Jahren, als es um die Nahversorgung im Ort und die Frage ging, wie Senioren im Ort gehalten werden können. Mit dem barrierefreien Wohnen wird nunmehr der nächste Abschnitt gesetzt.

Bis Januar 2010 stand auf dem Gelände mitten im Dorf ein leer stehender Bauernhof samt Scheunen und Ställen. Die Hofstelle Dierkes hatten Gemeinde und die Osnabrücker-Landentwicklungsgesellschaft (oleg) schon gut drei Jahre vorher erworben. Rund einen Hektar Fläche wurde dann an die Neuenkirchener Firma Böwer-Bau verkauft, die darauf einen Verbrauchermarkt baute. Den betreibt am Standort neben den nunmehr im Bau befindlichen, barrierefreien Wohnungen seit November 2010 die Firma Schulte , die vorher auch schon in Voltlage ansässig war.

Der Verbrauchermarkt gleich nebenan, der Weg zur Sparkasse und zur VR-Bank ist nicht weit, Kirche, Gemeindebüro und Friedhof sind auch auf kurzem Wege zu erreichen – und auch der Hausarzt ist gut zu erreichen. Das sind viele Faktoren, die den Senioren das Leben in den neuen Wohnungen zwischen Verbrauchermarkt und Küsterstraße schmackhaft machen können. Und diese Wohnungen kommen immer weiter voran. In gut zwei Wochen dürfte wahrscheinlich schon Richtfest gefeiert werden, wie Manfred May bei einem Ortstermin mit Ratsvertretern erklärte.

Vor Weihnachten fertig

Auf rund 1600 Quadratmetern errichtet der Investor derzeit sechs barrierefrei und seniorengerecht gestaltete Wohnungen in einer Größenordnung von 59,6 bis 62,2 Quadratmetern. „Der Weihnachtsbaum kann schon in den Wohnungen stehen“, zeigt sich May optimistisch, dass bis Ende des Jahres die sechs Einheiten bezogen werden können.

Referenzobjekt

Das erste Referenzobjekt soll möglichst schnell fertiggestellt werden, damit sich Interessierte ein besseres Bild machen können. Elektrische Rollläden, breite Türen, keine Badewannen, sondern bodengleiche Duschen, tiefere Fensterbrüstungen, damit die Bewohner auch im Sitzen besser nach draußen schauen können. Bürgermeister Bernhard Egbert und weitere Ratsmitglieder zeigten sich angetan vom Baufortschritt.

Und der Bürgermeister hatte auch noch etwas mitgebracht, denn aus seinen Pkw holte er einen Grundstein mit der Jahreszahl 2016 und überreichte diesen dem Investor, damit er einen würdigen Platz in dem Wohnprojekt finde. Eingemauert wurde er an diesem Abend nicht, das wollten die Anwesenden doch lieber den Maurern überlassen. „Wenn ich die Kelle in die Hand nehme, glaubt das doch keiner!“, meinte Manfred May, als beim Pressetermin zumindest symbolisch Hand angelegt wurde.

Doch ob mit eingemauertem Grundstein oder ohne – die Voltlager haben auf alle Fälle ihre Visionen in die Tat umgesetzt. „Wer nichts riskiert, der kann auch nichts gewinnen“, erklärte der stellvertretende Bürgermeister Norbert Trame.

Artikel und Bild von Josef Pohl / Bersenbrücker Kreisblatt
http://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/767015/gemeinde-voltlage-setzt-visionen-um#gallery&0&0&767015

 

31. August 2016, 14:33 Uhr