Neuenkirchen. Anlässlich der Eröffnung der Kunstspur mit dem Titel „10x anders: Aufbruch“ versammelten sich neben den Künstlern auch viele Besucher, die sich die Werke nicht entgehen lassen wollten, im Rathaus. Zum Einstieg wurden sie von Carmen Ellermann mit einer musikalischen Einlage begrüßt, bevor der Bürgermeister Vitus Buntenkötter das Wort ergriff.

Er durfte schon einige Ausstellungen in Neuenkirchen eröffnen, doch dieses Mal gibt es einen Unterschied: Die Werke sind nicht nur wie gehabt im Flur des Rathauses zu sehen, sondern vor allem in den Schaufenstern verschiedener Neuenkirchener Geschäfte.

Die Idee dazu sei bereits vor einem Jahr entstanden. Umgesetzt wurde sie schließlich von der Gruppe rund um Margret Berling, Reinhard Dasenbrock, Rita Denning, Georg Haskamp, Margarete Joseph, Hildegard Leben, Dorothee Plack, Udo Rohlfs, Marianne Schulze und Hildegard Schwertmann-Nicolay. Verstärkung bekamen sie bei ihrer kreativen Aktion von Gastkünstler Jan-David Liebe aus Osnabrück.

Vitus Buntenkötter richtete seinen Dank an alle Beteiligten, auch an den Förderkreis, bestehend aus den Neuenkirchener Gewerbetreibenden. „Es war beeindruckend, wie schnell Geschäfte gefunden waren, die einen Teil ihres Schaufensters für die Kunst bereitstellten“, lobte der Bürgermeister.

Sowohl Geschäftleute als auch Besucher sollen von der Aktion profitieren, denn die Kunst harmoniere mit den Waren vor Ort, erklärte er weiter. Gerade am verkaufsoffenen Sonntag zum Motto „Neuenkirchen blüht auf“ gebe es noch viele Überraschungen zu entdecken.

Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay berichtete als Teil der Künstlergruppe über die jahrelange kreative Zusammenarbeit und den freundschaftlichen Umgang miteinander. Sie freue sich über eine Verschönerung des Arbeitsplatzes und wünschte allen Anwesenden viel Freunde dabei, die Geschäfte zu besuchen.

Mit diesem Satz übergab sie das Wort an Edmund Zeidler, der sich um das Gemeinschaftsprojekt der Gruppe kümmert. Beim Startpunkt des Projektes dabei zu sein, sei „eine gute Entscheidung“, scherzte er. Ein Highlight war das bunte Gemeinschaftsprojekt im Flur des Rathauses. Dort war im Ganzen der Umriss eines Körpers zu erkennen, jedoch wurde jedes Teil individuell von einem Gruppenmitglied ohne weitere Vorgaben gestaltet und so bekam jedes eine persönliche Note.

Auch der Umriss habe etwas Persönliches für die Gruppe, denn der stamme von der am Projekt beteiligten Margarethe Joseph. Zeidler verglich das Werk mit einem großen Puzzle. Man müsse genauer hinsehen. Dann entdecke man viele Details. Die Kunst blühe im Ort auf und so gebe es „Neuenkirchen at it’s best“ zu sehen. Es habe sich viel getan.

Ein großer Dank ging an alle Beteiligten, besonders an die Gewerbetreibenden vor Ort für die tolle Zusammenarbeit. Bis zum 15. April kann die Kunstspur in den Schaufenstern in Neuenkirchen bewundert werden.

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt