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Vollsperrung ab 12. März Kreisstraße zwischen Merzen und Ankum wird saniert

Tempo 70 wegen Straßenschäden gilt auf dem Abschnitt der Kreisstraße 111 zwischen Merzen und Ankum. Das soll sich im Frühjahr ändern, dann lässt der Kreis sowohl Straße als auch den Radweg sanieren. Foto: Christian Geers

Merzen/Ankum. Drei Jahre nach dem zweiten Teilstück wird nun der Rest der Kreisstraße 111 zwischen Merzen und Ankum in Schuss gebracht. Am Montag, 12. März, sollen die Bauarbeiten beginnen. Geschätzte Dauer: etwa zehn Wochen.

Der Landkreis Osnabrück hält Wort: Mitte März lässt die Kreisverwaltung die Baumaschinen anrücken, um die Kreisstraße 111 zu sanieren. Das hatte sie im Sommer 2015 angekündigt. Der Abschnitt der K 111, die auf Merzener Gebiet Ankumer Damm und auf Ankumer Gemeindegebiet Voltlager Damm, Aslage und Tütingen heißt, ist rund zweieinhalb Kilometer lang. Er liegt zwischen der Sandkuhle, die die Merzener Firma Reuter im Ankumer Ortsteil Tütingen betreibt, und dem Ortseingang von Ankum.

Neue Decke auch für den Radweg

Welche Arbeiten genau ausgeführt werden, hat die Kreisverwaltung inzwischen mitgeteilt. Demnach soll die Fahrbahn vollflächig aufgenommen, mit einer neuen Asphaltschicht versehen und auf eine Breite von sechs Metern ausgebaut werden. Im Zuge der Arbeiten werden die Schäden in der Fahrbahn beseitigt. Hinzu kommt die Sanierung von beschädigten Entwässerungseinrichtungen und Kanalleitungen, so der Landkreis. Der parallel zur Fahrbahn verlaufende Radweg wird e mit einer neuen Asphaltdeckschicht instandgesetzt.

Auch Ortsdurchfahrt in Ankum bekommt eine neue Asphaltdecke

Erneuert wird auch die Fahrbahndecke in der Ankumer Ortsdurchfahrt. Hier hatte der Wasserverband Bersenbrück im vergangenen Jahr in Abstimmung mit dem Landkreis bereits Versorgungsleitungen erneuert. Die Fahrbahnoberfläche gleicht an dieser Stelle zurzeit noch einer Rumpelpiste, die mit Warnbaken abgetrennt wurde. Dieser Bereich werde im Zuge des Straßenbaus nun endgültig wieder hergestellt, sagte Landkreis-Sprecher Henning Müller-Detert auf Anfrage unserer Redaktion.

Zehn Wochen Bauzeit

Die Sanierung der Kreisstraße 111 nimmt nach bisheriger Schätzung etwa zehn Wochen in Anspruch. Dafür wird sie für den Verkehr gesperrt, eine Umleitungsstrecke ausgeschildert. Im Bereich der Ortsdurchfahrt bleibt der Anliegerverkehr weitgehend möglich, zudem erhalten die Bewohner zusätzliche Informationen. Die Kosten für die Sanierung beziffert der Landkreis auf rund 800.000 Euro.

Sanierung in drei Abschnitten

Nach Abschluss der Bauarbeiten hat der Landkreis die K111 zwischen Bundesstraße 218 in Merzen und Lingener Straße in Ankum dann in drei Abschnitten komplett saniert. Damit war im Jahr 2010 begonnen worden, 2015 folgte der Abschnitt zwischen Osteroden und der Ortsgrenze. Auch das aktuelle Teilstück steht auf einer Prioritätenliste, nach der der Kreis alle anstehenden Sanierungen plant. In die Bewertung fließen der Zustand der Fahrbahn, die Verkehrsbedeutung der jeweiligen Strecke sowie Kosten und Nutzen zum Beispiel für die Wirtschaft mit ein.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1017967/kreisstrasse-zwischen-merzen-und-ankum-wird-saniert

 

9. Februar 2018, 14:13 Uhr