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Neujahrsempfang St. Katharina - 16 "bärenstarke“ Jahre für Pfarrer Höne in Voltlage

Erinnerungen an Voltlage: Mit kleinen Geschenken bedankten sich (von links) Veronika Schulte, Karin Bloom und Bürgermeister Norbert Trame bei Pfarrer Stephan Höne, der die Gemeinde in wenigen Tagen verlässt.Foto: Christian Geers

Voltlage. Es liegt ein ereignisreiches Jahr hinter der Voltlager Kirchengemeinde St. Katharina. Der Blick zurück bestimmte den Neujahrsempfang – und der Abschied von Pfarrer Stephan Höne, der am Sonntag, 14. Januar, seinen letzten Gottesdienst in der Pfarreiengemeinschaft Merzen-Neuenkirchen-Voltlage hält.

140 Jahre Cäcilienchor, 55 Jahre Katholische Landjugend-Bewegung, dazu Teilnahme an der Kirmes und die vielen Aktionen der kirchlicher Vereine und Verbände, „die Voltlage so einzigartig und wertvoll machen“ – daran erinnerte Karin Bloom als Vorsitzende des Ortsausschusses des Pfarrgemeinderates während des Neujahrsempfangs am Sonntagabend. Sie dankte allen Beteiligten, die sich im Großen wie im Kleinen beteiligt und das Leben „rund um den Voltlager Kirchturm entscheiden geprägt hätten“. Bärenstark sei das, was auch das kleine Geschenk für jeden Gast – eine Tüte fair gehandelter Gummibären – ausdrücken sollte.

Viele Spuren hinterlassen

Apropos, Bär: Ein kleines Kuscheltier überreichten Bloom und Veronika Schulte als stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes an Pfarrer Stephan Höne. Der habe in 16 Jahren viele Spuren hinterlassen. Sie erinnerte an die vielen Begegnungen, aber auch an die Sanierung der St.-Katharinen-Kirche, den Neubau von Kinderkrippe und Friedhofskapelle sowie den Umbau des früheren Pfarrhauses. Dafür gelte es, danke zu sagen. Das Kuscheltier mit den angedeuteten Nähten und Flicken sei nicht perfekt, aber genial und einzigartig, und das gelte auch für die Voltlager und ihre Bärenstärke.

Höne: Ich fühlte mich von der Gemeinde getragen

Das Lob gab Höne umgehend zurück. „Ich habe mehr als 16 Jahre lang Ihre Ehrenamtlichkeit genossen. Durch Ihr Mittun, Mitdenken und Mitanpacken wäre vieles nicht möglich gewesen“, sagte er. Die baulichen Herausforderungen, „die innerhalb kürzester Zeit erfolgten“, seien für eine Gemeinde von der Größe Voltlages „schon beachtlich und bemerkenswert“. Das sei aber nur eine Seite der Medaille. Das ehrenamtliche Engagement der Gemeindemitglieder in der Kirche, in den Vereinen und Verbänden die andere Seite. „Wichtig ist für einen Priester eben auch, dass er sich getragen fühlt von der Gemeinde.“ Das habe er in Voltlage stets erlebt, so Stephan Höne, der sich auch bei der politischen Gemeinde für die gute und enge Zusammenarbeit bedankte.

Bürgermeister bedauert Weggang

Voltlages Bürgermeister Norbert Trame bedauerte den Weggang des Pfarrers. „Als Seelsorger sind Sie uns ans Herz gewachsen.“ Er blickte zurück auf die vielen sichtbaren und die nicht sofort sichtbaren Spuren zurück, die Höne hinterlasse. Es bleibe trotz des Abschieds zudem das Gefühl, „dass wir jemanden gehabt haben, der nicht weg ist, und auf den wir uns freuen, wenn er mal wieder kommt“. Als Geschenk überreichte Trame Handtücher mit dem Voltlager Gemeindewappen und dem Motto „ländlich – idyllisch – attraktiv“ und eine Visitenkarte mit den Kontaktdaten der Gemeindeverwaltung. „Ein Anruf genügt“, so der Bürgermeister.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/1002911/16-baerenstarke-jahre-fuer-pfarrer-hoene-in-voltlage

 

 
8. Januar 2018, 10:27 Uhr