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Gemeinschaftshaus ein „Juwel“ Merzener Gemeinschaftshaus ist ein voller Erfolg

Die Möbel für den Gemeindesaal im Gemeinschaftshaus St. Franziskus sind mittlerweile auch eingetroffen. Foto: Christian Geers

Merzen. Was für ein „Juwel“ die Merzener sich mit ihrem Gemeinschaftshaus geschaffen hätten, das werde die Gemeinde wohl erst in den kommenden Jahren richtig merken, meinte Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay in der Weihnachtssitzung des Merzener Rates.

„Wenn mir das einer vor einem Jahr gesagt hätte“, zeigte sich Bernhard Burbank, Beauftragter des Gemeinderates für das Gemeinschaftshaus, mit der Entwicklung mehr als zufrieden. Er hatte gerade den elften Mietvertrag für das betreute Wohnen abgeschlossen, und für Wohnung Nr. 12 gebe es auch einen Interessenten.

Besser als gedacht

Insgesamt habe sich alles aus seiner Sicht besser entwickelt als gedacht. Die Caritas zeige sich von den Zahlen im Haus Franziskus überrascht, die Tagespflege werde gut angenommen. Die Praxis für Physiotherapie laufe sehr gut, auch der Arzt sei zufrieden. Von daher sprach Burbank von einem vollen Erfolg. In Sachen Einnahmen für 2018, die sich im Haushalt auf 217800 Euro belaufen, sei man auf der „sicheren Seite“. Vorsichtshalber werde auf der Ausgabenseite (193200 Euro) der Defizitausausgleich für die Caritas in voller Höhe eingerechnet. Die Baukosten und Nebenkosten beliefen sich derzeit auf 4,4 Millionen Euro.

Strukturmittel

Wenn jemand aus dem Rat eine Frage zu den Zahlen habe, so könne der sich jederzeit an ihn wenden, so Burbank. Er freute über die 300000 Euro Strukturmittel von der Samtgemeinde für das Gemeinschaftshaus natürlich besonders.

CDU-Fraktionsvorsitzender Bernd Rolfes zeigte sich überzeugt davon, dass die Tilgung des aufgenommenen Darlehens innerhalb der zehn Jahre gelingen könne.

Mobiliar eingetroffen

Bürgermeister Gregor Schröder erklärte, dass der Gemeindesaal im Obergeschoss ab Anfang 2018 wie geplant genutzt werden könne, zum Beispiel von Seniorengruppen. Das Mobiliar sei mittlerweile eingetroffen. Schröder hoffte, dass auch vom Landkreis noch ein Zuschuss zum Gemeinschaftshaus gezahlt wird.

Ein Artikel von Josef Pohl / Bersenbrücker Kreisblatt

21. Dezember 2017, 09:32 Uhr