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Straße bekommt neue Asphaltdecke B 218 in Merzen wird im Juni 2018 zur Baustelle

Im kommenden Sommer soll die Bundesstraße 218 in Merzen grundlegend saniert werden. Die Instandsetzung soll nach den Plänen der Straßenbaubehörde in zwei Abschnitten erfolgen. Foto: Christian Geers

Merzen. Mit dem Beginn der Sommerferien 2018 wird die Hauptstraße in Merzen zu einer großen Baustelle, denn die Ortsdurchfahrt der Bundesstraße 218 bekommt eine neue Asphaltdecke. Von der Tankstelle Brinkmann bis zum Kreisverkehr reicht das Vorhaben.

Marco Osten von der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr will sich beim Besprechungstermin mit den Mitgliedern des Bauausschusses der Gemeinde Merzen nicht auf die Dauer der Bauarbeiten festlegen. Aber mit einer maximalen Arbeitszeit von drei Monaten könne gerechnet werden, erklärt Osten während der Sitzung in den Räumen der Straßenmeisterei in Fürstenau.

Probleme für die Zulieferer

Dabei soll zunächst der Abschnitt, der den Kreisverkehr beim Combi-Markt und das Schulgelände einschließt, erneuert werden. „Wir wollen die Sommerferien nutzen, um den Schulverkehr nicht zu behindern“, erklärt Osten. Gleichzeitig weist er daraufhin, dass der Kreisverkehr zu einem „Knackpunkt“ werden kann. Die Schwierigkeit sei hier der Verbrauchermarkt. Bei einer Vollsperrung an dieser Stelle könnten zwar Pkw- und Radfahrer über die Siedlung ausweichen und den Combi von der Rückseite her erreichen, kompliziert werde es indes für den Lieferverkehr.

Einspurige Verkehrsführung?

Doch noch stehen keine Details fest. Gemeinsam mit den Experten diskutierte der Merzener Bauausschuss weitere Lösungen für den Kreisverkehr. Auch eine Sperrung lediglich von einer Fahrspur ist Thema. Das sei möglich, so Osten, jedoch seien die Auflagen für den Schutz der Bauarbeiter hoch. Und dieser sei nicht zu jederzeit gegeben, sollten Autos auf der einen Fahrbahn an ihnen vorbeirasen.

Kirmes und Gewerbeschau

Im Zusammenhang mit dem ersten geplanten Bauabschnitt vom Kreisverkehr bis zur Westerholter Straße weist Bürgermeister Gregor Schröder (CDU) auf die Kirmes und die Gewerbeschau hin, die am dritten Wochenende im August 2018, im Anschluss an die Sommerferien, stattfinden sollen. „Bis dahin muss dieser Abschnitt beendet sein, sonst bekommen wir Probleme“, sagt er.

Für weiteren Diskussionsstoff sorgen die Bushaltestellen. Die Gemeinde wünscht sich von Marco Osten die Beibehaltung der bestehenden Parkbuchten. „Bei Stoßzeiten staut sich der Verkehr ohne die Buchten“, weiß Ausschussvorsitzender Christof Büscher (CDU). Außerdem regen die Ausschussmitglieder an, die Haltestellen barrierefrei zu gestalten.

Gewerbetreibende früh informieren

Der zweite und letzte Bauabschnitt könnte von der Westerholter Straße zur Bottumer Straße reichen. Dass eine Teil- oder Vollsperrung sich auf das Gewerbe im Ort auswirken wird, dessen ist sich Marco Osten bewusst. „Wir können Ortslagen nie ohne Schwierigkeiten bearbeiten“, gibt er zu bedenken. „Gewerbetreibende müssen frühzeitig informiert werden“, fordert Reinhard Hellmann (SPD).

 
Ein Artikel von Katharina Preuth/Bersenbrücker Kreisblatt
19. November 2017, 08:37 Uhr