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Anbau an Fahrzeughalle - Merzener Feuerwehr bekommt neue Umkleideräume

Beim Ortstermin im Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses Merzen machten sich die Verantwortlichen ein Bild vom Fortschritt der Arbeiten. Foto: Josef Pohl

Merzen. Die etwa 50 aktiven Merzener Feuerwehrleute werden sich für den Einsatz nicht mehr in der Fahrzeughalle umziehen müssen. Doch bis dahin wartet noch viel Arbeit im Erweiterungsbau des Feuerwehrhauses.

„Diese Investition dient der Sicherheit und auch dem Wohlbefinden“, hatte Neuenkirchens Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay im Februar während der Jahreshauptversammlung der Feuerwehr Merzen betont. Zusammen mit Ortsbrandmeister Martin Kornhage und Verantwortlichen für das Feuerwehrwesen in der Samtgemeinde ließ sie sich über den Fortschritt der Arbeiten hinter dem Feuerwehrhaus in der Straße Am Diek informieren.

Umkleide für Frauen

In dem Anbau an die Fahrzeughalle wird neben einer Alarmumkleide für Männer, wie Architekt Gregor Schröder junior beim Ortstermin erläuterte, auch eine Umkleidekabine für Frauen entstehen. „Bisher gibt es in der Samtgemeinde vier Frauen in der Feuerwehr“, erklärte Gemeindebrandmeister Herbert Kempe. Die einzige Frau in der Feuerwehr sei den Merzenern aber „abhandengekommen“, sagte Martin Kornhage, und nach Neuenkirchen „abgewandert“.

Jeweils eigene Garderobe

Die Kosten für den Anbau belaufen sich auf rund 250.000 Euro. Nach der Erweiterung, zu der auch ein Werkstatt- und Geräteraum zählt, haben die Merzener den gleichen Standard wie die beiden neuen Feuerwehrhäuser in Neuenkirchen und Voltlage, wo die Mitglieder der Feuerwehren nicht nur einen Haken, sondern jeweils eine eigene Garderobe haben.

Bau soll schnell winterfest gemacht werden

In den nächsten Tagen soll der Anbau verklinkert werden, danach komme das Dach mit Isopaneelen an die Reihe, so Gregor Schröder junior. Der Architekt möchte den Anbau möglichst schnell winterfest haben, damit der Innenausbau beginnen kann.

Eigenleistung ist eingeplant

Geplant wird nach den Worten von Kämmerer Andreas Lanwert dabei auch mit Eigenleistungen der Feuerwehrleute. Die werden beim Innenausbau aktiv, so sollen nach Angaben von Herbert Kempe die Spinde nicht nur in Eigenregie hergestellt, sondern auch noch eingebaut werden. Dem Merzener Feuerwehrhaus angeschlossen ist auch eine Wohnung, jedoch wird es in Zukunft eine getrennte Versorgung geben. Zum Duschen wird es bei den Feuerwehrleuten nach der Erweiterung schneller warmes Wasser geben, denn in naher Zukunft wird auf Durchlauferhitzer gesetzt, was in diesem Fall entschieden wirtschaftlicher sein soll.

Befüllen wird angenehmer

Auch das Befüllen der Feuerwehrfahrzeuge mit Wasser soll in Zukunft in der Fahrzeughalle erfolgen können und nicht mehr am Hydranten. „Bei zehn Grad Minus zum Beispiel ist das sonst nicht immer sehr angenehm gewesen“, wusste Herbert Kempe zu berichten.

 

Quelle: Bersenbrücker Kreisblatt
https://www.noz.de/lokales/samtgemeinde-neuenkirchen/artikel/977588/merzener-feuerwehr-bekommt-neue-umkleideraeume#gallery&0&0&977588

 

12. November 2017, 07:57 Uhr