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Geschenke herangekarrt - Wünsche der Merzener Grundschüler werden erfüllt

Die Merzener Grundschüler freuten sich ebenso wie die Abordnung der Kindertagesstätte nicht nur über die bildliche Erinnerung an den Weltkindertag 2017. Foto: Nicole Diekmann

nid Merzen. Anlässlich des Weltkindertages hatten Merzener Grundschüler ihre Wünsche aufgeschrieben und an den Wunschbaum gehängt. Einige wurden bereits erfüllt. Damit der Wunschbaum auch in Zukunft genutzt werden kann, wurde er nun an der Grundschule in Merzen eingepflanzt.

„Kindern eine Stimme geben“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Weltkindertag, der auch in der Grundschule in Merzen gefeiert wurde. Aus diesem Grund entwickelte das Pädagogische Netzwerk Neuenkirchen – Schulbegleiter Sebastian Gartemann, Schulsozialarbeiterin Jutta Stockmann, Lisa Holtmann-Holtkamp vom Familienservicebüro sowie Uwe Hummert und Franziska Kinscheck von der Jugendpflege – zusammen mit der Grundschule in Merzen und der Samtgemeinde Neuenkirchen die Idee, gemeinsam mit den Kindern einen Wunschbaum zu befüllen. Auf diesem Weg konnten die Grundschüler ihre Gedanken mitteilen und alle Beteiligten bekamen die Möglichkeit, möglichst viele ihrer Wünsche zu erfüllen.

Wunschbaum gepflanzt

Neben dem Schülerrat, Pädagogischen Netzwerk, Schulleiterin Petra Bröker und Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay versammelten sich dieser Tage an der Grundschule auch Merzens Bürgermeister Georg Schröder und Ratsvertreter, um einen Wunschbaum zu pflanzen.

Zu Beginn nutzte Hildegard Schwertmann-Nicolay die Gelegenheit, sich bei allen Anwesenden für ihr Engagement zu bedanken. Nicht alle Wünsche könnten erfüllt werden, aber trotzdem sei jede Idee wichtig. Bald werden weitere, vor allem größere Anliegen der Kinder, wie zum Beispiel mehr Geräte für den Spielplatz oder die Renovierung der Toilettenräume, im Schulausschuss öffentlich besprochen, um dann möglichst viele Wünsche auch in Zukunft zu realisieren. Dazu sind nicht nur die Kinder, sondern alle Interessierte eingeladen.

Nicht nur an sich gedacht

„Seid gewiss, dass wir uns mit euren Wünschen befassen“, versicherte Hildegard Schwertmann-Nicolay. Besonders lobte die Samtgemeindebürgermeisterin, dass die Kinder bei ihren Wünschen nicht nur an sich gedacht haben, und appellierte an die Grundschule, dies aufzugreifen und zu thematisieren, was jeder Einzelne für andere tun kann.

Schubkarre voll mit Geschenken

Im Anschluss ergriff Franziska Kinschek vom Pädagogischen Netzwerk das Wort. Zwei Plakate mit verschiedenen Fotos vom Weltkindertag wurden als Geschenk für die Schule an die Schülersprecher Miriam Bleek und Mika Teepe überreicht, genauso wie eine Schubkarre voll mit Spielzeugen und anderen Dingen, die die Kinder sich gewünscht hatten. Unter anderem war ein Erste-Hilfe-Koffer, ein Boxsack und -handschuhe, Badminton-Schläger, Gesellschaftsspiele und Bücher für die Schulbibliothek dabei. Ebenso wurde eine Tüte, gefüllt mit beispielsweise Spielen, an die Kindertagesstätte in Merzen verteilt.

„Sind auf einem guten Weg“

Die Kinder rund um Petra Bröker bedankten sich herzlich. „Wir sind auf einem guten Weg“, erklärte die Schulleiterin freudestrahlend.

 

Auch in Zukunft soll der Wunschbaum von den Grundschülern mit ihren Ideen behängt werden, sodass sich unter anderem Sebastian Gartemann zusammen mit dem Schülerrat weiterhin um deren Anliegen kümmern kann. Ungefähr alle sechs Monate sollen die Ideen auf dem Wunschbaum neu thematisiert werden.

Ein Artikel von Nicole Diekmann / Bersenbrücker Kreisblatt