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Digital in die Zukunft - Projekt „Wirtschaft 4.0 im Nordkreis“ in Fürstenau gestartet

Gemeinsam stark: Die sechs Wirtschaftsförderer aus dem Nordkreis starten im Oktober die Vortragsreihe „Wirtschaft 4.0“ – hier bei der Präsentation des Projektes mit vier der sechs Bürgermeister der Region. Foto: Jürgen Ackmann

Altkreis Bersenbrück. Was bringt die Digitalisierung den Unternehmen im Nordkreis? Das ist die Ausgangsfrage, die sechs kommunale Wirtschaftsförderer aus der Region stellen. In den nächsten Monaten wird es im Rahmen einer Vortragsreihe Antworten von Experten geben. Alle Firmenleiter sind dazu eingeladen.

Es war eine nicht alltägliche Runde, die sich im Freizeit- und Ferienpark Fürsten Forest zusammengefunden hatte, um den offiziellen Startschuss für das Projekt „Wirtschaft 4.0 im Nordkreis“ zu geben. Mit Frank Jansing (Gemeinde Wallenhorst), Klaus Sandhaus (Stadt Bramsche), Andreas Lanwert (Samtgemeinde Neuenkirchen), Ewald Beelmann (Samtgemeinde Bersenbrück), Katharina Vater (Samtgemeinde Artland) und Thomas Wagener (Samtgemeinde Fürstenau) waren gleich sechs Wirtschaftsförderer aus dem Nordkreis vor Ort. Hinzu kamen die Bürgermeister Hildegard Schwertmann-Nicolay (Neuenkirchen), Benno Trütken (Fürstenau), Claus Peter Poppe (Artland) und Otto Steinkamp (Wallenhorst).

Gemeinsam präsentierten sie die sechsteilige Veranstaltungsreihe, in der es beispielsweise um datengetriebene Geschäftsmodelle, digitales Handwerk und Smart Services gehen wird. Im Mittelpunkt steht dabei die digitale Praxis. Wie die Wirtschaftsförderer betonen, geht es vor allem darum, den Firmen die Möglichkeit zu bieten, sich konzentriert mit Fragen der Digitalisierung auseinanderzusetzen. Das komme im regulären Tagesgeschäft oft zu kurz. Nach den Vorträgen von Experten bleibe zudem Zeit zum Erfahrungsaustausch und zur Diskussion. Da die Referenten überdies zum großen Teil aus der Region kämen, gebe es die Chance auch über den Vortrag hinaus bei Bedarf im Gespräch zu bleiben, so die sechs Wirtschaftsförderer weiter. Mit anderen Worten: Ziel der Veranstaltungsreihe ist es auch, den Unternehmen im Nordkreis die Chance zu bieten, sich auf vielfältige Weise zum gegenseitigen Vorteil regional zu vernetzen und auszutauschen. Angesprochen seien alle Firmen im Nordkreis – ob klein, ob groß. „Wir schließen da niemanden aus“, betonen die Wirtschaftsförderer.

Es ist übrigens nicht das erste gemeinsame Projekt, das die Kommunen auf Nordkreisebene starten. Die Wirtschaftsförderer, die inzwischen seit 2014 zusammenarbeiten, haben beispielsweise 2015/16 die „Career-Tour – auf zur Karriere in der Region Osnabrück“ gestartet, um in Kooperation mit Firmen und Hochschule Osnabrück dem Fachkräftemangel zu begegnen. Auch wenn die Kommunen bisweilen natürlich auch Konkurrenten seien, so hätten doch inzwischen alle begriffen, dass eine übergemeindliche Zusammenarbeit wichtig sei, hieß es. Dabei sei es keineswegs alltäglich, dass sich Kommunen in einem so großen Gebiet zusammentäten.

Ein Artikel von Jürgen Ackmann / Bersenbrücker Kreisblatt

28. September 2017, 07:36 Uhr